In einer ersten Religions-Doppelstunde ging es darum, einen Ausgangspunkt für unser Projekt zu setzen. Dafür lernten wir vier biblische Geschichten näher kennen:
Der Einzug Jesu in Jerusalem, das letzte Abendmahl, Kreuzweg und Tod Jesu sowie seine Auferstehung. Wir betrachteten Abbildungen hierzu von Kees de Kort, Jenny Dalenoord und verschiedener weiterer Illustrator/innen.
Im Folgenden teilten sich die Kinder in vier Arbeitsgruppen zu den jeweiligen Geschichten auf und besprachen, was sie genau abbilden und welche Farben sie dafür verwenden wollen. Jede Gruppe bestimmte eine Person, die sich um den Text kümmert und erstellte erste kleine Skizzen. Die Ergebnisse stellten die Gruppen abschließend einander vor.

Fotos: G. Frank
In der folgenden Woche begannen alle mit der künstlerischen Umsetzung und brachten das, was sie beeindruckt hatte, zum Ausdruck.
In vielen kleinen Gesprächen, Absprachen und auch kleinen Streitereien wurde deutlich, wie schließlich durch die sehr verschiedenen Gestaltungsideen eine Sprachfähigkeit für Erlebtes/ Gehörtes entstehen kann.
Das vielfältige Material im Kunstraum der Schule lud die Kinder ein, einander zugewandt zu begegnen und an einer vertrauensvollen Atmosphäre zu arbeiten.
Die Zeit verging wie im Flug und wir freuen uns darauf, die Plakate und damit uns selbst als Teil des österlichen Schulgottesdienstes am 27.3. in der Johanneskirche zu erleben.
Gabi Frank, Religionslehrerin Klasse 3c